Mit großer Trauer nehmen der CDU-Stadtverband Freudenberg und die CDU-Ratsfraktion Abschied von Eckhard Kohl, der am 31. Oktober 2026 im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Über viele Jahrzehnte hinweg hat er das politische, gesellschaftliche und kulturelle Leben unserer Stadt mitgestaltet und sich mit außergewöhnlichem Engagement für seine Mitmenschen eingesetzt.
Eckhard Kohl wurde am 13. März 1939 geboren und gehörte zu den politischen Wegbereitern der heutigen Stadt Freudenberg. Nach der kommunalen Neugliederung im Jahr 1969 kam die erstmals gewählte Stadtvertretung am 1. April 1969 zu ihrer konstituierenden Sitzung im Feuerwehrgerätehaus am Marktplatz zusammen. Eckhard Kohl war damals als Protokollführer an diesem historischen Ereignis beteiligt. Auch beruflich blieb er seiner Heimatstadt eng verbunden. Im Freudenberger Rathaus übernahm er im Laufe seiner Laufbahn verantwortungsvolle Aufgaben und stieg bis zum Leiter des Sozialamtes auf.
Ein Leben im Dienst der Gemeinschaft
Sein Engagement ging weit über seine beruflichen Verpflichtungen hinaus. Eckhard Kohl war ein Mensch, der Verantwortung übernahm, das Miteinander förderte und sich mit großer Beständigkeit für das Gemeinwohl einsetzte.
Auch innerhalb der CDU hinterließ er bleibende Spuren. Von 1991 bis 1995 führte er als Vorsitzender den CDU-Stadtverband Freudenberg. Darüber hinaus brachte er seine Erfahrung und sein Wissen über viele Jahre in die kommunalpolitische Arbeit ein. Noch im hohen Alter unterstützte er die CDU-Ratsfraktion als sachkundiger Bürger und blieb dem politischen Geschehen seiner Heimatstadt eng verbunden.
Sein Wirken beschränkte sich jedoch keineswegs auf die Politik. Mehr als drei Jahrzehnte engagierte er sich im Vorstand der Freudenberger Liedertafel, die ihn 2019 in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannte.
Ein besonderes Anliegen war ihm zudem die internationale Verständigung. Über zwei Jahrzehnte stand er an der Spitze des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft mit dem ungarischen Mór. Mit seinem persönlichen Einsatz trug er dazu bei, Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu fördern und die europäische Verbundenheit mit Leben zu füllen.
Dankbarkeit und bleibende Erinnerung
Mit Eckhard Kohl verliert Freudenberg eine Persönlichkeit, die das gesellschaftliche und politische Leben unserer Stadt über viele Jahrzehnte hinweg mitgeprägt hat. Sein Pflichtbewusstsein, seine Verlässlichkeit und seine tiefe Verbundenheit mit seiner Heimatstadt zeichneten ihn aus.
Für die CDU Freudenberg bleibt sein langjähriges Wirken ein Vorbild. Wir verlieren mit ihm einen geschätzten Parteifreund, einen erfahrenen Ratgeber und einen Menschen, der sich in besonderer Weise um unsere Stadt verdient gemacht hat.
Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Ruth, seinen Kindern, Enkelkindern und allen weiteren Angehörigen.
Wir sind Eckhard Kohl für seinen jahrzehntelangen Einsatz zu großem Dank verpflichtet und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
CDU-Stadtverband Freudenberg und CDU-Ratsfraktion

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