Kreistagsfraktion der CDU befasst sich mit der SPD Freudenberg:
Freudenberger SPD fischt im Trüben

In einer Pressemitteilung fordert die SPD in Freudenberg parallel zu verbalen Angriffen auf den Landrat vom Kreis, den Siegerländer-Wittgensteiner Kommunen die ersparte Landschaftsumlage von 4,6 Mio. Euro zukommen zu lassen.
"Da zwischenzeitlich die Fraktionen von CDU, FDP und UWG für Beschlüsse des Kreistages stehen, den Kreishaushalt um insgesamt 13,8 Mio. Euro für die Gemeinden zu entlasten, können wir uns über diese Positionierung nur noch wundern.
Sie würde im Klartext heißen, den Städten und Gemeinden deutlich weniger zurück zu geben", so Werner Schulte, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.
Dies könne eigentlich auch nicht im Interesse der SPD liegen. Diese sollte den Freudenberger Genossen zu einer qualifizierteren Recherche ermuntern. Aber dem SPD-Vorsitzenden in Freudenberg scheint es weniger um die Sache, als um Polemik gegen den Landrat zu gehen.
Dass heute die Kreisverwaltung nicht mehr nach dem Organisationsschema wie vor zwanzig Jahren zu führen ist, sollte auch einem Fachbereichsleiter der Siegener Stadtverwaltung bekannt sein.
Und wenn er sich wirklich für das Personaltableau des Kreises interessiert, dürfte er wahrgenommen haben, dass gemessen an den zusätzlichen übertragenen Aufgaben in den letzten Jahren keine einzige Mehrstelle im Büro Landrat eingerichtet, sondern im Gegenteil sogar gespart wurde.
Warum aber diese vorsätzlich unrichtige Darstellung? Die Erarbeitung der Sparvorschläge für die Beratung in den Ausschüssen und des Kreistages und die Umsetzungen seien als "Herkules-Aufgabe" anzusehen.
Schulte: "Für alle Vorbereitungen sind wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kreishaus dankbar. Wir erwarten uns im Kreistag, wie es bisher auch üblich war, einen qualifizierten Umgang mit den Vorschlägen.
Dafür können der Stil und die falschen Behauptungen der Freudenberger SPD und ihrem Vorsitzenden Horst Fischer kein Vorbild sein."