CDU auf der Suche nach Alternativen
Die Investitionskosten, die in das Freudenberger Freibad in den nächsten Jahren gesteckt werden
müssen, sind hoch.
Allein für die Filteranlage, die im nächsten Jahr erneuert werden muss, muss ein
sechsstelliger Betrag aufgebracht werden. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Andreas Röcher
ist der Meinung, dass endlich auch nach echten Alternativen gesucht werden muss.
Daher besuchte die CDU Freudenberg kürzlich das Freibad in Netphen-Deutz.
Das Konzept des Deutzer Trägervereins lässt aufhorchen. Hier wurde etwas völlig "Neues" eingebaut.
Eine Biofilteranlage zur Klärung des Badewassers. Klarer Vorteil einer solchen Biofilteranlage
ist, dass keine Chemie (Chlor) mehr für die Reinigung benötigt wird.
Die Aufsicht obliegt demnach nur noch einem Rettungsschwimmer. Darüber hinaus haben sich die
Deutzer auch etwas zu den Eintrittszeiten einfallen lassen.
Es gibt ein Chipsystem, das Früh- und Spätschwimmzeiten ermöglicht, dann jedoch ohne
Aufsicht.
Das Konzept klingt sehr interessant. Jetzt gilt es zu klären, ob so etwas auch für
Freudenberg vorstellbar wäre.
Deshalb hat auf Antrag der CDU-Fraktion der Bauausschuss in seiner Sitzung am 13. Juli dem
Bürgermeister den Prüfauftrag erteilt, das er prüfen soll, ob eine Umrüstung der
Technik des Freibades mit einer Biofilteranlage möglich ist und mit welchem Kostenaufwand dies
verbunden ist", so der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Kulik.
